„ich mach Facebook selbst“ – vorsicht rutschgefahr!

viele werden sagen – „ist ja klar, dass agenturen nicht wollen, dass ich meine Facebook-page selbst mache. die wollen ja nur geld verdienen. ich kann das selbst, schließlich habe ich ja auch ein privates profil.“

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ja, so denken tatsächlich viele unternehmen. tatsache ist aber, dass man ja auch nicht plötzlich spanisch sprechen kann, nur weil man dort schon mal im urlaub war. bei Facebook handelt es sich um komplexe zusammenhänge, mit denen man sich nicht nur beschäftigt haben muss! es bedarf einer regelrechten ausbildung in diesem bereich, wenn man erfolg haben will. und wer glaubt, die Facebook-page so naja – einfach mal über den daumen – selbst professionell fürs unternehmen vollständig betreuen zu können, der irrt.

ein tipp unserseits ist hier:

einfach nerven sparen und es gleich lassen, wenn man sich an keine profis wenden möchte!

Facebook unterliegt einem algorithmus, der viele faktoren voraussetzt, damit ein beitrag in der neuigkeiten-flut überhaupt gesehen wird.

die beiträge müssen einer bestimmten qualität entsprechen, genauso wie das ziel des links. Content ist eine der vielen grundvoraussetzungen. das heißt, du kannst Facebook selbst machen, wenn:

  • du Facebook-spezialist in sachen algorithmus und systematik bist
  • du weißt was Content alles voraussetzt
  • du suchmaschinenoptimierte online-texte schreiben kannst
  • du weißt, was deine Community sehen möchte
  • du passende, social media-geeignete bilder hast
  • du weißt, wie du werbeschaltungen konzipierst
  • du weißt, wie du deine kampagnen optimierst
  • du über professionelles monitoring verfügst, um überhaupt optimieren zu können
  • du rund um die uhr zeit hast, deine page zu überwachen

Facebook ist derzeit die wichtigste marketing-plattform, auf der du gezielt potentielle kunden ansprechen kannst. warum steckst du dann immer noch unsummen in inserate

gib Facebook deine nötige aufmerksamkeit im professionellen stil, dann kommt der erfolg bestimmt. wir beraten dich gerne:

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„hohe reaktionsfreudigkeit bei nachrichten“ – fluch oder segen?

Facebook bewertet die reaktionszeit von seiten auf eingehende nachrichten. die pages, die schnell reagieren, werden mit einem Icon ausgestattet, das für die user grün leuchtend sichtbar ist. die prozentuellen werte beziehen sich dabei immer auf die letzten 7 tage. das heißt also, es gibt ein pickerl von Facebook für die besonders fleißigen, oder? im grunde ja – die meisten Community Manager sind aber mittlerweile nicht mehr so gut auf das teil zu sprechen.

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die bedingungen, damit das Icon von Facebook freigeschalten wird:

  • die antwortquote muss bei mindestens 90 % liegen
  • mittlere antwortzeit liegt bei 5 minuten

die tücken

für die richtig großen pages ist es nahezu unmöglich, das Icon für die reaktionsfreudigkeit bei nachrichten aufrecht zu erhalten. warum? sind hier die Community Manager etwa mies?

nein, damit hat das gar nichts zu tun. denn auch wenn man sich vorbildlich zu jeder tag- und nachtzeit abstrampelt, um die vorgaben einzuhalten – sobald eine page komplexere themen behandelt, wird auch mehr kommuniziert. dann muss gut recherchiert werden, was zeit benötigt. und zack, da ist es auch schon wieder weg – das fleiß-pickerl von Facebook – obwohl man doch so brav arbeitet.

wer gut recherchiert und nach optimalen problemlösungen sucht ist damit also eher im nachteil. wer gleich mit z. b. „einen moment noch“ o. ä. antwortet, hat dem user zwar keine qualitative antwort geboten, aber sein fleiß-pickerl sicher in der tasche. das kann’s aber nicht sein, oder?

eine möglichkeit diese tücken ein wenig auszubügeln: den nachrichtenstatus der seite auf „nicht erreichbar“ setzen. messages, die als spam markiert werden, werden angeblich ebenfalls nicht in die reaktionszeit einberechnet. aber auf Facebook „nicht erreichbar“ zu sein – für uns ist das nicht ganz stimmig!

die verweildauer der user auf der website wird immer wichtiger für den Facebook-auftritt!

was wird im newsfeed gesehen und was nicht? Facebook hat da genaue vorstellungen. diese zusammengepackt nennen wir algorithmus und der entscheidet, was im newsfeed der einzelnen user gezeigt und was von der neuigkeiten-seite geschubst wird.

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aktuell hat Facebook wieder ein update zur auslieferung der beiträge veröffentlicht. es geht darum, dass die plattform nun auch berücksichtigt, wie viel zeit der user auf der zum Facebook-beitrag zugehörigen website verbringt. je länger der leser also auf dem website-artikel bleibt, desto besser ist es für die auslieferung des beitrags. Facebook möchte so mehr aufschluss über die relevanz eines beitrages erhalten. dabei stellt sich eine wichtige frage: wie beeinflusst die länge meines artikels die neue richtlinie? Facebook versichert, dass ein langer artikel nicht automatisch für eine bessere organic reach (unbezahlte reichweite) sorgt.

was interessant ist: Facebook wird auch vermehrt darauf wert legen, dass nutzer artikel von verschiedenen quellen im newsfeed sehen. das heißt, mehrere beiträge von nur einer seite wird es wohl nicht mehr gleichzeitig geben.

klassische „klick-magneten“ spüren die änderungen bereits. es sind jene, die keinen sinnvollen inhalt hinter ihren links haben und versuchen mit sensationsgeilen headlines klicks zu erzielen. die neue algorithmus-verschärfung ist also eine feine sache! damit steigt auch das niveau im newsfeed wieder schlagartig.

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mut zum Community Content!

die Facebook-Community – user, die extrem wertvoll sind und der page erst das nötige leben einhauchen.

wir reden hier schon lange nicht mehr von den fans der seite. zur Community zählen alle, die sich der marke zugehörig fühlen und sie mitgestalten wollen.

für unternehmen ist es nicht einfach, sie auch zu lassen, da die angst vor negativen kommentaren und kritik immer noch weit verbreitet ist. deshalb wird versucht, nur nichts zu posten, was die leser reizen könnte – STOPP, das ist der falsche weg!

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negative kommentare – na und?

ist sich das community management-team hinter der seite einig, kann gar nichts mehr „passieren“. kommentare unter der gürtellinie dürfen gelöscht werden. kritische kommentare kann man im „haarspalterei“-fall ignorieren. haben die inhalte eine begründung, bedankt man sich für das feedback. eines ist schließlich sicher – allen kann man es niemals recht machen! als seite ist es wichtig, sicher und klar zu argumentieren. außerdem muss man sich von pingeleien nicht aus der ruhe bringen lassen. eigentlich hat man erst dann alles richtig gemacht, wenn die user beginnen miteinander zu sprechen. dann hat man es geschafft – man hat Community Content generiert und hier befinden wir uns in der königsdisziplin der Content Manager.

mut zur kommunikation!

unternehmen fällt es enorm schwer „die persönlichkeiten dahinter“ zu zeigen. es fehlt ihnen der mut zur kommunikation von person zu person. es scheint immer noch als unprofessionell zu gelten, zu zeigen, dass wir alle menschen sind. aber genau das trifft den Social Media-geist punktgenau! kommunikation von Mensch zu Mensch – das ist die erfolgbringende zukunft!

du betreust deine Facebook-page selbst und irgendwie mag das ding nicht so laufen, wie du willst? melde dich bei uns – wir beraten dich gerne:

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