story-marketing – ein fallbeispiel

ein konkretes storytelling-beispiel? Avicii und Volvo zeigen auf perfekte art und weise, was storytelling vom prinzip her bedeutet:

man hört es überall – content-marketing, storytelling, inhalte. erschreckend viele praktizieren leider immer noch die „billig – kaufen-marketingstrategie“. das kann nicht mehr funktionieren, weil der kunde plumpe werbung nicht mehr wahrnimmt. warum storytelling die zukunft im marketing ist:

geschichten sind das effektivste werkzeug in der kommunikation. storys bleiben einfach besser in erinnerung und wecken das interesse der kunden. fühlen, hören, sehen – verbunden mit emotionen. das interessiert das menschliche gehirn, das brennt sich ein. storytelling ist eigentlich genau das, was journalisten schon seit ewigkeiten betreiben. dabei muss man sich auch fragen, wer denn die jeweilige zielgruppe ist und was jene in bezug auf eine marke interessieren könnte.

gewinnspiele auf Facebook – ein fanfiasko?

immer wieder werden gewinnspiele auf Facebook zur fangewinnung eingesetzt. ja und da strömen sie auch schon herbei, die fans. toll! die unternehmen freuen sich über den erfolg. und dann? – gähnende leere auf der page! uns wundert das nicht!

bluulake digital content marketing

mittlerweile gibt es regelrechte gewinnspiel-communities. solche user möchten preise abräumen – die marke dahinter interessiert sie null.

wir haben die chroniken solcher gewinnspiel-teilnehmer unter die lupe genommen und nicht schlecht gestaunt: gewinnspiel da, gewinnspiel dort und überhaupt –gewinnspiel. ja, das war’s dann aber auch.

bis zu 90 % der generierten fans sind wirklich nur an den gewinnspielen interessiert. und die unternehmen? die sind einen preis leichter, haben zwar mehr „fans“ – die sind aber schon wieder über alle berge!

 

doch was bedeutet das für dein Facebook-marketing?

  • die generierten fans sind nicht an dir interessiert
  • die fananzahl ist nutzlos, wenn die community nicht lebt
  • es ist kein geheimnis mehr, dass interaktion und engagement von fans die wirklich wichtigen faktoren für erfolgreiches marketing darstellen

erfolgreiches Facebook-marketing bedeutet den aufbau von communities, die an nutzen- und serviceorientiertem content interessiert sind und daher auch laufend in kontakt treten.

 

Foto: © Janina Dierks – Fotolia.com

Facebook? ja! und sonst?

social media plattformen gibt es wie sand am meer. aber welche plattform bringt’s in sachen marketing nun wirklich? hier ein kleiner auszug der aktuell erwähnenswertesten plattformen. ach ja und nicht vergessen – ALLE sind immer schön unter dem CONTENT-stern zu handhaben …

Facebook

gut, über die organische reichweite bei Facebook lässt sich streiten. wer aber budget hinter seine werbeschaltungen legt, hat den größten vorteil überhaupt! die zielgruppe kann so genau definiert werden, dass man potentielle kunden mit dem target-pfeil schon fast am po treffen kann. das macht die plattform nr. 1 so unschlagbar. mit knapp 968 mio. aktiven nutzern täglich ist Facebook immer noch der große vorreiter …

social mediaInstagram

seit kurzem gibt es die möglichkeit auch auf Instagram werbeschaltungen zu publizieren. wie diese sich entwickeln, ist noch abzuwarten. die bild-plattform konnte bisher nur mittels hashtags in zielgruppen-richtung geführt werden. die beliebtheit von Instagram und die marketing-aussichten im ganzen sind aber ein heißes eisen …

Youtube

jede minute werden rund 400 stunden video hochgeladen. das ist toll, macht aber die schlacht, gesehen zu werden, enorm hart. hier können nur die besten mithalten und das sind jene, die CONTENT verstanden haben und leben. sonst heißt’s ganz schnell „werbeanzeige überspringen“ und baba …

Pinterest

noch ist in österreich keine werbung auf der digitalen pinnwand möglich. hier zählt das äußere. denn nur wer inhalte visuell top darstellt, kann hier mithalten. nachdem sich der pin it-button wie ein hartnäckiger virus verbreitet, sind wir der meinung, dass da noch einiges kommt …

wir haben nur eine kleine knackige auswahl aufgezählt. plattformen wie LinkedIn oder Xing beispielsweise lassen die B2B-social-chancen steigen. wichtig zu wissen ist, dass Social Media nur unter komplexem know-how zum dauerhaften erfolg führt.

Foto: © Rawpixel – Fotolia.com

3D-print wird – langsam aber sicher – salonfähig

breaking news from london! die neuesten trends im dortigen handel verraten meist die zukünftigen schlager bei uns. lasst uns kurz einen kleinen ausflug ins einkaufszentrum Westfield Stratford City wagen.

bluulake_3d drucker_08-10-15in der mall fällt ein optiker durch sein bestechendes service auf: die erstellung einer brille zum probetragen mittels 3D-printing. ja genau, richtig gelesen. der kunde wählt online das gewünschte modell, druckt den rahmen der brille einfach mal so aus und probiert sie direkt.

verrückte welt? eigentlich gar nicht mehr so abwegig, denn 3D-drucker sollen schon bald leistbar werden. nur blöd, dass der print der probebrille ca. 30 minuten dauert. natürlich ist diese wartezeit alles andere als kundenfreundlich. wie wurde der service denn nun eigentlich angenommen? das feedback bei den probebrillen war riesig – trotz wartezeit. die hat wiederrum etwas positives. denn durch die verlängerte aufenthaltszeit änderte sich auch der zusatzumsatz. eine neue witterung im e-commerce? ja, wenn die kunden vermehrt 3D-drucker zuhause stehen haben …

brilliante verkaufstexte, die den leser erreichen

so direkt und klar muss die headline im perfekten verkaufstext sein. aber halt! denn das wort verkaufstext klingt ein wenig hart in der welt der content-erstellung. natürlich soll es nicht mehr heißen: „kauf dieses produkt“. die herausforderung besteht darin, sich von anderen abzuheben, interessante inhalte zu bringen und dabei trotzdem die kaufmessage nicht zu verpassen. wir haben ein paar texter-tipps, wie man leser offline und online sicher erreicht:

ein rohtext erblickt das licht der welt
zuerst wird der genaue inhalt niedergeschrieben. dabei muss die satzstruktur noch nicht perfekt sein. erst am ende wird geschliffen und verfeinert, bis der reintext entsteht.

textmonster rauswerfen
lasst euch von genitiv und bindestrich helfen. aus wörtern wie billiardtischoberfläche wird die oberfläche des billiardtisches. auch leserlicher: billiardtisch-oberfläche

bluulake_verkaufstext_06-10-15verständlich schreiben
versteht der ziel-leser hochtrabende fremdwörter überhaupt? welche sprache wünscht die ziel-branche? in jedem fall muss in der sprache des potentiellen lesers getextet werden.

hilfsverben rausnehmen
nicht: wir würden Ihnen gerne … schicken, sondern: wir schicken Ihnen

satzlänge
sätze sollten nie länger als 14 bis 20 wörter sein. lieber öfter einen punkt setzen.

kopfkino
starke adjektive einsetzen, bildhaft schreiben – der leser soll riechen, schmecken und fühlen!

persönlich schreiben
wertschätzung kommt an und lässt sich über direkte ansprache mittels pronomen wie Ihr, Sie etc. gut umsetzen